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Rezension zu A Court of Thorns and Roses von Sarah J. Maas

Autor: Sarah J. Maas
Verlag: Bloomsbury
Seiten: 416 
Sprache: Englisch
Reihe: 1. A court of thorns and roses; 
           2. A Court of Mist and Fury 
           3. A Court of Wings and Ruin 







Inhalt

Im Buch geht es um die junge Feyre. In ihrer Welt gibt es nicht nur die Menschlichkeit und somit Sterblichen, sondern auch Länder, die den Faeries gehören. Die Menschen und die Fearies leben schon seit langer Zeit in Zwiespalt. Viele Menschen habe Angst vor den Faeries, die meisten hassen sie. Denn Faeries und im Besonderen die High Faeries können mit Magie umgehen und können damit einen Menschen ohne große Mühe umbringen. So wurden Grenzen zwischen den Ländern erschaffen, die auf keinen Fall überschritten werden sollten.

Feyre muss sich alleine um ihre beiden Schwestern und ihren Vater kümmern. Damit sie überleben und etwas zu essen haben, geht sie deshalb täglich im Wald jagen. Auf einer ihrer Jagden begegnet ihr ein Wolf. Ohne groß zu Überlegen tötet sie ihn.

Doch der von Feyre erlegte Wolf, ist kein normaler Wolf. Er war eine Faerie, ein Gestaltenwandler und nun, da Feyre ihn getötet hat, muss sie dafür bezahlen. 

Tamlin, ebenfalls ein Faerie, sucht Feyre auf um sie mit ein sein Reich zu holen. Denn Feyre hat unwissentlich gegen einen Vertrag verstoßen, der besagt, dass der, der dagegen verstößt ins Faerieland verbannt wird.

So nimmt Tamlin Feyre mit in den Spring Court.

Feyre hat schrecklich Angst und versucht immer wieder zu fliehen. Im Spring Court tragen alle Fearies unter einem Fluch Masken, die sie nicht abnehmen können und Tamlin mit seinem zusätzlichen Fell und Klauen und dann noch den schrecklichen Geschichten, die sich die Menschen von den Faeries erzählen, treiben Feyre in die Flucht. Zudem hat sie ihrer Mutter damals am Sterbebett das Versprechen gegeben, immer auf ihrer Familie acht zu geben und nun hat Feyre das Gefühl zu versagen.

Allerdings stellt sich bald heraus, dass Tamlin und sein bester Freund Lucien und der ganze Spring Court ganz anders ist, als Feyre durch die Geschichten kennt. Der Spring Court gefällt ihr mit der Zeit immer besser und ziemlich schnell verlieben sich Tamlin und Feyre unerwartet. Aber nicht alles aus den menschlichen Erzählungen über die Faeries ist erfunden. Feyre trifft auf grausame Wesen und erfährt von einer Plage die das Land der Faeries und der, der Sterblichen bedroht.

Zum Schreibstil

Die Autorin schafft es mit Leichtigkeit das Land der Faeries zu beschreiben, daher hatte ich den Spring Court wirklich bildlich vor Augen und konnte mir die Welt und das Aussehen der Faerie sehr gut vorstellen. Ich muss dazu sagen, dadurch dass ich nicht wirklich viel Fantasy lese fällt es mir nämlich eher schwer mir alles bildlich vorstellen zu können, hatte aber durch den wirklichen schönen und ausgeprägten Schreibstil der Autorin bei diesem Roman keinerlei Probleme. Was ich allerdings bemerken muss, ist dass ich erstmal wirklich meine Zeit gebraucht habe, um mit dem Englisch klar zu kommen. In dem Roman gibt es einfach viele englische Wörter, die ich so noch nicht kennengelernt habe und daher kam bei mir ziemlich oft der Übersetzer zum Einsatz, was dazu führte dass ich teilweise nur mühsam vorankam.

Meine Meinung und die Charaktere

Die Charaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet. Jeder Charakter ist individuell und bekommt von der Autorin genug Aufmerksamkeit geschenkt. Obwohl ich doch gerne noch etwas mehr von dem einen oder anderen aus seiner Vergangenheit erfahren hätte.

Feyres Entwicklung in diesem Buch lässt sich sehr gut Überblicken. Sie ist von einer sehr skeptischen zu einer liebenden Frau geworden, die wieder anfängt zu vertrauen. Ihre Persönlichkeit hat sich dadurch allerdings nicht verändert, Feyre ist zu Beginn des Romans eine starke Frau und bleibt es bis zum Ende.
An sich hat mir die Handlung, die Welt und die Charaktere sehr gut gefallen. Ich weiß, dass einige ganz begeistert von dem Buch schwärmen und auch ich kann dies zum Teil unterschreiben. Für jemanden, der in dem Fantasy-Genre gerne liest, ist dieses Buch mit Sicherheit ein Muss. Ich bin zwar nicht, komplett „In-Love“ mit dem Buch, allerdings hat es mir gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen die Reihe weiterzulesen.

Negatives:

  • Der Anfang beginnt eher schleppend, der Spannungsbogen baut sich nur recht mühsam auf. Nachdem Feyre zusammen mit Tamlin im Spring Court lebt gibt es erstmal gar keine richtige Spannung, dadurch zieht sich die Mitte des Buches ziemlich in die Länge. Erst zum Ende hin wird es richtig spannend und packend. 
  • Feyres Schwestern. Super anstrengend! Am Anfang des Buchs war es wirklich ganz schlimm, ich habe nicht verstanden wie Feyre mit ihren Schwestern so geduldigen umgehen konnte und warum ihr Vater nicht mal einschreiten konnte… Allerdings gibt es eine Szene in dem Buch, in denen ich die Schwester zwar nicht mehr als SO schlimm wie beschrieben finde, aber mögen tue ich sie trotz allem nicht. 

Fazit

Ich bin nun mal, da bin ich auch ganz ehrlich zu euch, eigentlich kein großer Fantasy-Leser (Ausnahme sind natürlich die Harry Potter Bücher und Cornelia Funke). Allerdings habe ich dieses Buch sehr, sehr gerne gelesen. Die Geschichte packt einfach und man hat tatsächlich so ab und an das Gefühl gehabt, die Geschichte von „Die Schöne und das Biest“ zu lesen.

Einfach ein schönes Fantasy-Buch mit Potenzial zum Suchtfaktor. Von mir erhält ACOTAR 4 von 5 Sternen.


✰✰✰✰


Für die, die das Buch auf Deutsch lesen wollen → einmal HIER entlang.



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