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Rezension To all the boys I´ve loved before von Jenny Han



Titel: To all the boys I've loved before
Autor: Jenny Han
Erschienen: 25. Juli 2016
Seitenanzahl: 352 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag

Klappentext
Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Nicht, dass es ihr an Herz oder Fantasie mangelte. Im Gegenteil, Liebeskummer hatte sie schon oft, und unsterblich verliebt war sie auch schon. Einmal sogar in den Freund ihrer großen Schwester. Klar, dass sie das keinem anvertrauen kann. Außer ihrer Hutschachtel. Denn um sich ihrer Gefühle klar zu werden, schreibt Lara Jean jedes Mal einen Abschieds-Liebesbrief, in dem sie so richtig ihr Herz ausschüttet, und legt ihn dort hinein. Diese fünf Briefe sind ein streng gehütetes Geheimnis. Bis zu dem Tag, an dem auf mysteriöse Weise jeder Brief seinen Empfänger erreicht und Lara Jeans rein imaginäres Liebesleben völlig außer Kontrolle gerät …





Meine Meinung

Lara Jean verfasst „Abschieds-/Liebesbriefe“ an die Jungen, bei denen sie nicht das Gefühl der Gegenliebe  erwidert bekommt. Sie steckt all ihre Gefühle und Herzschmerz in diese Briefe, um sich zu „entlieben“. Vollgepackt mit Romantik, Kitsch und ihren ehrlichen Gedanken. Doch das ist nicht schlimm, sind doch die Briefe ganz alleine nur für Lara Jean und haben nicht die Absicht von anderen gelesen zu werden. So verwahrt Lara Jean ihre Briefe, insgesamt 5 Stück, gut behütet in ihrer Hutschachtel auf.

Doch dann passiert genau das, was nie passieren sollte. Die Briefe werden plötzlich an ihre Empfänger verschickt. Unklar ist von wem, klar ist: alle Jungs in die Lara Jean verliebt gewesen ist, wissen nun über Lara Jeans private Gedanken, Gefühle und Schwärmerei Bescheid. Als wäre das nicht schon unangenehm genug, hatte Lara Jean auch einen Abschiedsbrief an den Ex ihrer Schwester geschickt. Die Gefühle zu ihm waren tief begraben, doch als Lara Jeans älteste Schwester Margot nach Schottland aufs College geht, finden die alten Gefühle wieder ihren Weg zurück.

Ja, die arme Lara Jean macht ein richtiges Teenager-Peinlichkeits-Drama durch. Um ihre wahren Gefühle nicht gestehen zu müssen, schnappt sie sich den gutaussehenden Peter Kavinsky (auch ihm hatte sie einen Abschiedsbrief gewidmet, kann sich aber kaum noch daran entsinnen was genau, außer seiner Schönheit, sie an ihm je gefunden hat) und gaukelt allen vor, es wäre ihr Freund. Kavinsky spielt mit um seine Freundin, mit der er eine On-off Beziehung führt, eifersüchtig zu machen. So nimmt die Geschichte und das Chaos seinen Lauf….

Die Sicht ist aus der Ich Perspektive  geschrieben, so bekommen wir einen guten Einblick in die Gefühle und Gedanken der Protagonistin. Der Schreibstil der Autorin ist sehr authentisch geschrieben und lässt sich locker leicht lesen.

Ich muss gestehen, dass die Geschichte mich nicht von Anfang an fesseln konnte. Zu sehr dachte ich an diese typischen Teenager Klischees und es war mir einfach etwas zu langweilig. Glückerweise hat sich das in der Mitte, ja schon fast zum Ende hin, geändert. Es ist bestimmt trotz aller Begeisterung nicht perfekt, man kann sich bei vielem einfach schon denken was passiert oder hat eine Vorahnung, aber das ist bei solchen Geschichten auch einfach oft gegeben. Trotzdem ist die Handlung wirklich schön, die Charaktere sympathisch und ich konnte vor allem Dingen mitfühlen.

Das Ende der Geschichte bleibt ein wenig offen aber da es in „P. S.: I still love you“ mit dem Gefühlschaos weitergeht, empfand ich das weniger als schlimm, sondern hat Lust gemacht die Fortsetzung schnellst möglich zu lesen. Wobei ich dazu sagen muss, dass die Geschichte auch mit ein, zwei weiteren Kapiteln hätte beendet werden können.

Fazit

„To all the Boys l´ve loved before” von Jenny Han ist ein witziger, gutgeschriebener und vor allem authentischer Roman. Die Geschichte bringt jede Menge Gefühle und Liebeschaos mit sich und ist einfach ein schöner Coming-of-Age-Roman. Da er aber auch so seine Ecken und Kanten hat, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

✩✩✩✩

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