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Rezension „ Die Feder eines Greifs“ von Cornelia Funke


Autor: Cornelia Funke
Titel: Die Feder eines Greifs
Verlag:Oetinger Verlag


Inhalt

Ben lebt mit den Wiesengrunds, die ihn aufgenommen haben in MIMAMEIDR. Hier finden alle Fabelwesen ein sicheres und gutes Zuhause. Lung lebt am Saum des Himmels, doch er findet immer mal wieder Unterschlupf in MIMAMEIDR, wenn er Ben besuchen kommt.

Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen, seitdem Lung, Schwefelfell und Ben sich kennenlernten und Nesselbrand  besiegten. Nun steht eine neue Rettung auf dem Programm. Sie müssen einem Pegsus helfen seinen Nachwuchs zu retten. Die einzige Hilfe scheint die Feder eines Greifs. Doch Greife zählen zu den größten Feinden eines Drachen.

Dem Wiesengrund Clan, ist die Rettung der Pegasusfohlen sehr wichtig, denn es sind die letzten ihrer Art. Nur für welchen Preis? Nehmen sie die Reise auf sich und können sie es erneut schaffen den Fabelwesen zu helfen?


Meine Meinung

Der erste Teil Drachenreiter wurde 1997 veröffentlicht, ihr könnt euch also vorstellen dass ich mich riesig, nach neunzehn Jahren später, auf eine Fortsetzung  gefreut habe.

Besonders schön finde ich, dass der Roman aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wurde. Wir bekommen Einblick in Lungs Gedanken aber auch die von Fliegenbein und Ben. Man lernt so alle Charakter kennen und die Spannung bleibt im Buch immer wieder aufrecht.

Ben, so scheint es, ist etwas mutiger geworden, vielleicht auch etwas waghalsiger. Doch ansonsten hat sich kaum einer der Figuren verändert. Für mich ein positiver Aspekt. Die Wiesengrunds scheinen in ihren Unternehmungen waghalsiger als jemals zuvor und genau daher rührt in dem Roman die Spannung. Wir lernen aber auch neue Fabelwesen und Tiere kennen. Ein weitere Drache, Tattoo, tritt in die Geschichte sowie die Greife, die auf der Insel Pulau Bulu leben. Die Insel scheint, mit seinen unterschiedlichsten Lebewesen, exotisch und mystisch zugleich.

Besonders gefallen haben mir natürlich die wunderschönen Illustrationen. Diese waren aber nicht nur schön sondern auch nützlich, viele der Fabelwesen konnte ich mir so viel besser und bildlicher vorstellen. Manchmal sind es nur vereinzelte kleine Bildchen am Buchrand, mal große Zeichnungen über zwei Seiten hinweg. Die Zeichnungen verleihen dem Buch eine Lebendigkeit und machen es zugleich einzigartig. 

Es werden etliche neue Tiere, Namen und Fabelwesen genannt, das war für mich als Leser sehr anstrengend, so dass ich häufig im hinteren Figurenverzeichnis nachschlagen musste, um sie zuordnen zu können.

Der Anfang des Romans kam mir etwas schleppend vor, oft fügt die Autorin immer wieder ein paar Rückblicke ein. Teilweise hilfreich, andererseits möchte man, dass es endlich „richtig“ losgeht. Der Teil auf der Insel und den Greifen geht dann etwas rasanter voran.

Das Ende des Buches ließ für mich ein paar Fragen da. Ich finde es sind noch zu viele Schicksale offen. Vielleicht kann ich darauf hoffen, dass Cornelia Funke, die Geschichte noch weiter erzählt. 

Fazit

Ich bin froh, dass ein zweiter Teil des Drachenreiters erschienen ist. Man musste bei diesem Buch genauer nachlesen und konzentriert an der Geschichte bleiben um den Faden nicht zu verlieren. Ich habe wieder einige wunderschöne Zitate aus dem Buch rausgeschrieben. Das Buch hat einen nicht nur wieder mal in eine andere Welt eintauchen lassen, sondern war zudem auch noch nebenbei lehrreich, was die Achtsamkeit unserer aller angeht. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich werde es mit Sicherheit nicht nur einmal gelesen haben. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.  

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