Rezension zu das Paket von Sebastian Fitzek

Autor: Sebastian Fitzek 
Verlag: Kroemer Knaur
Genre: Psychothriller

Inhalt:

Die Psychiaterin Emma Stein wurde in einem Hotelzimmer vergewaltigt. Sie ist Opfer des sogenannten „Friseurs“ geworden. Bevor dieser seine Opfer ermordet, rasiert er ihnen die Haare ab. Emma ist die Einzige, die die Misshandlung überlebt hat und fürchtet nun, jeden Tag, der „Friseur“ würde noch einmal zuschlagen, um seine Tat zu Ende zu bringen. Sie lebt unter ständiger Paranoia. Unter der nicht nachlassenden Angst, sieht Emma in jeden Mann, den Mann, dem sie diese Horrornacht zu verdanken hat. Der einzige Ort an dem sie sich noch wohl und sicher fühlt, ist ihr Zuhause am Rande des Berliner Grunewalds. Doch als sie ein Pakt für ihren Nachbarn annehmen soll, dessen Name ihr völlig unbekannt ist, obwohl sie seit Jahren in der gleichen Siedlung wohnen, ist auch ihr Zuhause, für Emma kein sicherer Ort mehr. 




Emma Stein ist die Hauptperson in dem Thriller, sie und ihre Gedanken begleiten wir. Zu Anfang der Geschichte bekommt man einen kurzen Einblick in Emmas Kindheit.
Wieder in der Gegenwart befinden wir uns mit Emma in einem Seminar, zu welchem sie einen Vortrag hält und nach dessen sie in ihr Hotelzimmer 1904 eincheckt. Genau in diesem Zimmer, beginnt der Horror. 

„Ach, wäre Angst doch ein Hemd, ich würde es zu gerne abstreifen.“

Zitat aus „Das Paket“

Bei der Geschichte, war ich immer ein Teil des Geschehens und konnte mich in jede Situation hineinversetzten. Ich konnte mir stets Szene für Szene bildlich vorstellen, als stände ich Emma beiseite. Ich war so in Emmas Gedanken gefangen, dass es mir irgendwann nicht mehr gelang, reales von fantasierten zu unterscheiden. Denn nach dieser schrecklichen Nacht, sind Emmas Gedanken und Erinnerungen wirr und verzerrt. Irgendwann fiel es mir dann immer schwieriger Emma zu glauben. Ist sie nun wirklich vergewaltigt worden oder leidet sie an einer schweren Psychose? 

Die Spannung wird kontinuierlich gehalten und in manchen Kapiteln wird das Level sogar nochmals gesteigert. Ich konnte, einmal das Buch in die Hand genommen, es nicht mehr beiseite legen. Selbst dann nicht, wenn ich richtige, echte Angst verspürte. Die Kapitel sind nicht besonders lang gehalten und enden oft mit kleinen Cliffhanger, so dass man, an die Geschichte, regelrecht gefesselt wird. Nach manchen Kapitel beschlich mich regelrecht ein bedrückendes Gefühl. Hier wird wird wieder das Können des Autors gezeigt, seine Leser tief in die Geschichte eintauchen zu lassen. 

Ich dachte wirklich, als sich das Buch dem Ende neigte, ich wüsste wer der Täter sei. Doch Fitzek überrascht und belehrt eines Besseren. Der Thriller endet und lässt uns Leser mit offenen Mündern, aber dennoch zufrieden zurück. 

Fazit

Sebastian Fitzek ist mit dem „Paket“ ein spannender und mitreißender Thriller gelungen. Welcher, Nervenkitzel auf höchstem Niveau mit sich bringt. 
Fitzek gibt einem selber Raum für Spekulationen und lässt einen mutmaßen und dennoch wird man mit Unvorhersehbaren überrascht. Daher vergebe ich diesem Buch, 5 von 5 Sternen.     

                                                  ⭐⭐⭐⭐⭐



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